Welcome. This is a blog about Information Architecture, Webdesign, Webdevelopment and everything else that I might find interesting. I write about my work, my experiences and what I read on the web. Enjoy!

Archive for the ‘Old (German)’ Category

19
Dezember 2008

Xing schluckt Socialmedian

Das im europäischen Raum führende Business Network Xing verleibt sich den, in New York ansässigen  “Social News Service” Socialmedian Inc. ein. Auf dem Xing Blog heißt es:

Why do we think that socialmedian is a perfect fit for XING? Here´s why: In business success depends on access to the right information at the right time. Both the speed of information and the sheer volume of data have increased rapidly due to the rise of the internet. Traditional media companies, social media such as blogs, tweets, videos and other user-generated websites now provide daily news, leading to a veritable flood of information. The consequence: Time-strapped professionals are forced to parse through numerous news sources for relevant information and sort, organize, and share stories on their own.

Diese Meldung kommt für mich nicht überraschend, so hatte doch Xing Gründer Lars Hinrichs bereits vor einigen Wochen angekündigt, dass sich Xing in einigen Bereichen, darunter auch Business News, breiter aufstellen möchte. Ein schlauer Zug, ermöglicht doch eine inhaltliche Aufwertung des xingschen Informationsangebots sowohl eine stärkere Kundenbindung, als auch höhere Verweildauer der Nutzer auf der Seite.

Mit Socialmedian hat man darüber hinaus auch einen Partner gewonnen, welcher auf die Distribution von Nachrichten auf Basis von Social Media Daten spezialisiert ist. Auf den ersten Blick also ein schlauer Schachzug des erfolgreichen Hamburger (Ex-)Startups. Ich bin gespannt in welche Bereiche Xing sich noch erweitern wird.

Darüber hinaus kann Socialmedian auf ein recht beachtliches Wachstum zurückblicken. Hier im Vergleich mit Xing:

Xing vs. Socialmedian Unique Visitors - Quelle: Compete.com

Socialmedian CEO Jason Goldberg wird ebenfalls in der Xing-Familie aufgenommen und siedelt daher nach Hamburg um. Ebenso werden alle Mitarbeiter von Socialmedian in den Mitarbeiterstamm von Xing übersiedeln. Xing möchte Socialmedian in Zukunft sowohl als Stand-Alone, als auch als integrierte Servicelösung für Xing weiter voran treiben.

Update: PaidContent.org beziffert die Kaufsumme auf 4Mio USD in Cash und Aktion sowie einen performance basierten Earn-Out von 0,5-2,5Mio USD innerhalb von 3 Jahren.

18
Dezember 2008

Netzwertig: Das Komplexitätsproblem von Social Media Marketing

Super Artikel! Lesenswert nicht nur für Marketingmuggles :: Das Komplexitätsproblem von Social Media Marketing

18
Dezember 2008

Myspace: Abkehr von der Anonymität

Wie PC Professionell berichtet, wendet das erfolgreiche Social Network Myspace der Anonymität den Rücken zu. Nutzer sollen mittelfristig dazu bewegt werden, ihre Real-Namen zu verwenden, um so auch die Transparenz untereinander zu erhöhen.

Die eigentlich Motivation liegt jedoch wohl eher an anderer Stelle, nämlich der Bedeutung von Real-Namen für die Monetarisierung des Netzwerks durch Marketing und Services von Drittanbietern. Als weiterer Grund wird der Erfolg von Facebook angegeben, welches seit jeher auf die echten Namen der Nutzer setzt.

Die grundsätzlichen demographischen Unterschiede zwischen Myspace und Facebook (wenn auch nicht mehr so stark, wie in einigen Artikel beschrieben) lassen einen direkten Vergleich meiner Meinung nach jedoch nur bedingt zu. Hier scheint man zu vergessen, dass man es mit einem Publikum zu tun hat, welches sich von Facebook unterscheidet, und somit auch ein anderes Nutzungsverhalten an den Tag legt.

Andererseits verändert sich die Demographie von Myspace seit dessen Launch immer mehr. War dort zu Anfang ein hauptsächlich junges Publikum zu finden, so waren 2006 bereits 2/3 der User über 25 Jahre. Mittelfristig mag diese Umstellung also dem neuen Publikum, und vor allem den Monetarisierungszielen von Mypace gerecht werden. Es bleibt abzuwarten, ob da “Wegfallen” der Anonymität weiteren Einfluss auf die Demographie von Myspace haben wird. Gerade den jungen Nutzern, die Myspace als ihre Spielwiese ansahen, könnte diese Veränderung übel aufstoßen.

17
Dezember 2008

Best of 2008 – Sammlung ausgezeichneter Graphic Design Tutorials

Normalerweise ist das Smashing Magazine mein Favorit, wenn es um Design geht. Heute jedoch habe ich eine sehr gute Sammlung Graphic Design Tutorials beim englischen Designshack gefunden. Sicherlich einen Blick wert. Besonders nützlich finde ich “40 Cool Beauty Amplifying Photoshop Effects”, da es gerade in diesem Bereich viele eher schlechte Tutorials gibt. Für Hobbydesigner sicherlich interessant, und evtl. ist auch für den ein oder anderen Profi etwas nützliches dabei.

17
Dezember 2008

Community Management – Part 1 – Einleitung

Ich arbeite zur Zeit an einem Whitepaper für Community Management mit dem Schwerpunkt auf Gaming Communities und möchte die Ergebnisse gerne hier zur Diskussion stellen, um darauf basierend den Artikel zu erweitern. Es gibt sicherlich viele Aspekte des CM, welche ich noch nicht bedacht habe, daher würde ich mich über Feedback freuen.  Ziel ist es, mit diesem Artikel die Arbeit eines CM etwas genauer zu definieren und die verschiedenen Möglichkeiten und Tools, die einem CM zur Verfügung stehen, zu beschreiben. Im ersten Schritt folgt hier also die Einleitung des Artikels. Sie soll im wesentlichen das “Warum” klären - also die Daseinsberechtigung des Community Managements.

Zum Hintergrund: Der Artikel soll mir vor allem intern dabei helfen, neue CMs auf ihre Aufgaben vorzubereiten und ihnen das breite Spektrum an Möglichkeiten aufzuzeigen. Es soll also keine wissenschaftliche Abhandlung werden sondern lieber kurz und bündig.

Einleitung
„Märkte sind Gespräche“ postulierte das Cluetrain Manifest (Levine, 1999) im Jahr 2000.

„For thousands of years, we knew exactly what markets were: conversations between people who sought out others who shared the same interests. Buyers had as much to say as sellers. They spoke directly to each other without the filter of media, the artifice of positioning statements, the arrogance of advertising, or the shading of public relations.“ (Levine, 1999).

Durch das Aufkommen der Massenmedien veränderten sich diese direkten Gespräche jedoch hin zur Massenkommunikation. Persönliche Ansprachen wurden durch unpersönliche Massenwerbung ersetzt. Diese persönliche Note ist es jedoch, die das Kernelement der Communityarbeit darstellt.

„The customer doesn’t want to hear from business, thank you very much. The message that gets broadcast to you, me, and the rest of the earth’s population has nothing to do with me in particular. It’s worse than noise. It’s an interruption. It’s the Anti- Conversation.” (Levine, 1999)

Diese persönliche Ansprache ist jedoch wesentlich aufwändiger bei einer geringeren Reichweite, was sicherlich teilweise die Begründung für die eher stiefmütterliche Behandlung des Bereichs im Vergleich zur Marketing- und PR-Arbeit ist – bis heute.

Veränderungen der Communitystrukturen
Die Veränderungen des Internets der letzten Jahre, die sowohl technischer Natur sind, aber auch das Nutzungsverhalten vieler User beeinflussten, brachten auch tiefgreifende Änderungen mit sich, wie Community-Arbeit in der heutigen Zeit funktioniert.

Noch vor wenigen Jahren, in denen vor allem eher technisch versierte Nutzer das Internet als Informationsplattform nutzten, konzentrierten sich Communities zu einem Produkt auf wenige, leicht zu identifizierende Bereiche. Gerade im Unterhaltungssoftwarebereich bildeten sich schnell einzelne Communityplattformen heraus, die oft von Fans des Produkts auf freiwilliger Basis betrieben wurden. Hinzu kamen Plattformen der großen Zeitschriften und Magazine, die sich mit dem Themenbereich beschäftigten. Insgesamt blieb die Anzahl der Communities jedoch übersichtlich und so für den Community Manager leicht kontrollierbar.

Die damalige Struktur besteht in einigen Punkten auch heute noch. Noch immer gibt es viele Fansites und Community-Portale auf freiwilliger oder kommerzieller Basis. Ebenso existieren viele der von Magazinen betriebenen Plattformen, die weiterhin eine große Nutzerzahl um sich sammeln. War das Feld jedoch damals überschaubar, so stellt es sich heute als wesentlich vielseitiger, aber auch chaotischer dar. Das Internet wurde zum Massenmedium, und somit fanden eine Vielzahl an weiteren Zielgruppen den Weg ins Netz. Neue Communityplattformen auf Basis aktueller Technik enstanden und stellen Community Manager vor neue Aufgaben.

To be continued…

17
Dezember 2008

Social Media auf den Punkt gebracht

Social Media auf den Punkt gebracht bei Scobleizer :: Geek and Poke pokes at me

17
Dezember 2008

StudiVZ: Auslandsportale werden eingestellt

Laut einem Artikel auf Onlinekosten.de werden vier Auslandsportale der VZ-Gruppe, genauer gesagt die Ableger in Spanien und Italien sowie in Frankreich und Polen demnächst abgeschaltet. Man will sich mehr auf den deutschen Markt konzentrieren heißt es.

Dieser Schritt ist nur ein weiteres Zeichen, dass es in den Büros der VZ-Gruppe heftig brodelt - woran sicherlich der Druck seitens Holzbrinck nach mehreren gescheiterten Verhandlungen (Facebook sowie United Internet) nicht ganz unschuldig ist. Will man nun aus eigener Kraft den schwierigen Weg der Monetarisierung gehen oder poliert man vielmehr das Boot noch einmal auf, bevor es verkauft wird? Gerüchte besagen, dass Holzbrinck die VZ-Gruppe gerne loswerden würde, denn ob man 2009 erstmals schwarze Zahlen schreiben wird ist immernoch recht fraglich. Ein wirklicher Gewinn ist sogar erst für 2010 angepeilt.

Bereits in den vergangenen Wochen fiel mir die verstärkte Aktivität auf, die vor allem auch die IT-Abteilung von StudiVZ an den Tag legte. Vermehrte Releases neuer Features wie das Fotoalbum oder die neue Freundesliste verwunderten mich nach einer so langen Zeit des Stillstands.

Eines muss man dem Berliner Startup jedoch lassen - sie geben nicht viel auf die doch sehr hinkenden Vergleiche zu Wer-kennt-wen, denn Pageimpressions sind gerade im Zeitalter von JavaScript und AJAX kein sonderlich brauchbare Vergleichsmöglichkeit.

Ich bin gespannt, wie sich das Ganze im Laufe der nächsten Monate entwickeln wird, und ob die Verbesserungen auch weiterhin konsequent umgesetzt werden. Es gäbe noch viel zu tun - besonders eine, für die Anforderungen von Mobile Devices ausgelegte Version täte dem Social Network sehr gut. Oder besser gleich eine iPhone-Application. Pretty pretty please?

Realistisch gesehen glaube ich jedoch nicht, dass Holtzbrinck wirklich noch lange Geld in eine Runderneuerung stecken will. Durch die Schließung der Auslandsportale überlässt man diesen Markt nun völlig den wirklich Großen der Social Network Szene. Und diese sind technisch bei weitem besser aufgestellt als StudiVZ. Früher oder später wird sich ein Käufer finden, und Holtzbrinck wird sich nur all zu gerne von der schweren Last befreien.

Update: Lese gerade auf Twitter dass CTO und Co-Founder Dennis Bemmann sowie COO Michael Brehm StudiVZ verlassen. Und hier die eigentliche Quelle.

16
Dezember 2008

Netzwertig.com: Rückblick: Was aus unseren Prognosen für 2008 geworden ist.

Netzwertig.com (ja, einer meiner Lieblingsblogs) hat einen interessanten Rückblick auf das Jahr 2008 gewagt und die Erfolge aber auch Misserfolge der IT-Branche zusammengefasst. Guter Artikel um noch einmal Revue passieren zu lassen, was sich in dem doch recht spannenden Jahr 2008 alles getan hat.

Für 2009 sind für mich weniger kleine Startups das große Thema, sondern Data Portability sowie die weitere Verbreitung des Mobile Webs.

16
Dezember 2008

Neuanstellungen im IT-Sektor – Community Manager groß im Kommen

ReadWriteWeb hat eine Auflistung von Neuanstellungen im IT-Sektor der letzten 6 Wochen veröffentlicht. Die Grafik ist, auch nach Aussagen von RWW, nicht statistisch aussagekräftig, jedoch dadurch nicht weniger interessant.

alt textQuelle: ReadWriteWeb.com

Überrascht hat mich bei dieser Grafik der hohe Anteil an Community Managern. In den vergangenen Jahren fristeten Community Manager ein eher trostloses Dasein, stellte der Job als CM in den meisten Fällen doch eher einen Einstieg ins Business dar und weniger das Ziel einer langen Karriere.

Betrachtet man jedoch die Entwicklung des Nutzungsverhaltens durch verschiedene Faktoren, die man gemein hin unter dem Begriff Web2.0 zusammen fasst, so ist diese Entwicklung kaum verwunderlich. Definierten sich Communitys in den Anfängen des Webs noch durch kleine, oftmals produktbezogene Interessensgruppen, so hat sich dies spätestens durch den Erfolg von Social Networks gänzlich geändert.

Social Networks sind heute nur ein Beispiel einer gigantischen Community, zusammengefasst aus den verschiedensten, untereinander vernetzen Interessensgruppen. Die Herausforderungen, die durch dieses veränderte Umfeld entstehen, definieren somit auch die Berufsbeschreibung eines Community Managers neu. Mit diesen Veränderungen steigt auch dessen Bedeutung, denn der CM steht, anders als PR oder Marketing, in direkter Verbindung mit dem wichtigsten Gut eines Unternehmens - dem Kunden.

Die steigende Zahl der Neuanstellungen belegt jedoch, dass Entscheidungsträger die Notwendigkeit von CMs in einer Zeit der “Massive Communities” zu erkennen beginnen. Aufstrebenden Startups sollten sich daher überlegen, ob der direkte Kontakt zu ihren Kunden nicht wichtiger ist als ein weiterer Mitarbeiter im oftmals sehr unpersönlichen Marketing.

16
Dezember 2008

Startup-Gründungen in Zeiten der Rezession

Interessanter Artikel von netzwertig.com zur Startup-Gründung in Zeiten der Rezession. :: Timing: Ist jetzt die beste Zeit ein Startup zu gründen?

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