Welcome. This is a blog about Information Architecture, Webdesign, Webdevelopment and everything else that I might find interesting. I write about my work, my experiences and what I read on the web. Enjoy!

Archive for Dezember, 2008

17
Dezember 2008

StudiVZ: Auslandsportale werden eingestellt

Laut einem Artikel auf Onlinekosten.de werden vier Auslandsportale der VZ-Gruppe, genauer gesagt die Ableger in Spanien und Italien sowie in Frankreich und Polen demnächst abgeschaltet. Man will sich mehr auf den deutschen Markt konzentrieren heißt es.

Dieser Schritt ist nur ein weiteres Zeichen, dass es in den Büros der VZ-Gruppe heftig brodelt - woran sicherlich der Druck seitens Holzbrinck nach mehreren gescheiterten Verhandlungen (Facebook sowie United Internet) nicht ganz unschuldig ist. Will man nun aus eigener Kraft den schwierigen Weg der Monetarisierung gehen oder poliert man vielmehr das Boot noch einmal auf, bevor es verkauft wird? Gerüchte besagen, dass Holzbrinck die VZ-Gruppe gerne loswerden würde, denn ob man 2009 erstmals schwarze Zahlen schreiben wird ist immernoch recht fraglich. Ein wirklicher Gewinn ist sogar erst für 2010 angepeilt.

Bereits in den vergangenen Wochen fiel mir die verstärkte Aktivität auf, die vor allem auch die IT-Abteilung von StudiVZ an den Tag legte. Vermehrte Releases neuer Features wie das Fotoalbum oder die neue Freundesliste verwunderten mich nach einer so langen Zeit des Stillstands.

Eines muss man dem Berliner Startup jedoch lassen - sie geben nicht viel auf die doch sehr hinkenden Vergleiche zu Wer-kennt-wen, denn Pageimpressions sind gerade im Zeitalter von JavaScript und AJAX kein sonderlich brauchbare Vergleichsmöglichkeit.

Ich bin gespannt, wie sich das Ganze im Laufe der nächsten Monate entwickeln wird, und ob die Verbesserungen auch weiterhin konsequent umgesetzt werden. Es gäbe noch viel zu tun - besonders eine, für die Anforderungen von Mobile Devices ausgelegte Version täte dem Social Network sehr gut. Oder besser gleich eine iPhone-Application. Pretty pretty please?

Realistisch gesehen glaube ich jedoch nicht, dass Holtzbrinck wirklich noch lange Geld in eine Runderneuerung stecken will. Durch die Schließung der Auslandsportale überlässt man diesen Markt nun völlig den wirklich Großen der Social Network Szene. Und diese sind technisch bei weitem besser aufgestellt als StudiVZ. Früher oder später wird sich ein Käufer finden, und Holtzbrinck wird sich nur all zu gerne von der schweren Last befreien.

Update: Lese gerade auf Twitter dass CTO und Co-Founder Dennis Bemmann sowie COO Michael Brehm StudiVZ verlassen. Und hier die eigentliche Quelle.

16
Dezember 2008

Netzwertig.com: Rückblick: Was aus unseren Prognosen für 2008 geworden ist.

Netzwertig.com (ja, einer meiner Lieblingsblogs) hat einen interessanten Rückblick auf das Jahr 2008 gewagt und die Erfolge aber auch Misserfolge der IT-Branche zusammengefasst. Guter Artikel um noch einmal Revue passieren zu lassen, was sich in dem doch recht spannenden Jahr 2008 alles getan hat.

Für 2009 sind für mich weniger kleine Startups das große Thema, sondern Data Portability sowie die weitere Verbreitung des Mobile Webs.

16
Dezember 2008

Neuanstellungen im IT-Sektor – Community Manager groß im Kommen

ReadWriteWeb hat eine Auflistung von Neuanstellungen im IT-Sektor der letzten 6 Wochen veröffentlicht. Die Grafik ist, auch nach Aussagen von RWW, nicht statistisch aussagekräftig, jedoch dadurch nicht weniger interessant.

alt textQuelle: ReadWriteWeb.com

Überrascht hat mich bei dieser Grafik der hohe Anteil an Community Managern. In den vergangenen Jahren fristeten Community Manager ein eher trostloses Dasein, stellte der Job als CM in den meisten Fällen doch eher einen Einstieg ins Business dar und weniger das Ziel einer langen Karriere.

Betrachtet man jedoch die Entwicklung des Nutzungsverhaltens durch verschiedene Faktoren, die man gemein hin unter dem Begriff Web2.0 zusammen fasst, so ist diese Entwicklung kaum verwunderlich. Definierten sich Communitys in den Anfängen des Webs noch durch kleine, oftmals produktbezogene Interessensgruppen, so hat sich dies spätestens durch den Erfolg von Social Networks gänzlich geändert.

Social Networks sind heute nur ein Beispiel einer gigantischen Community, zusammengefasst aus den verschiedensten, untereinander vernetzen Interessensgruppen. Die Herausforderungen, die durch dieses veränderte Umfeld entstehen, definieren somit auch die Berufsbeschreibung eines Community Managers neu. Mit diesen Veränderungen steigt auch dessen Bedeutung, denn der CM steht, anders als PR oder Marketing, in direkter Verbindung mit dem wichtigsten Gut eines Unternehmens - dem Kunden.

Die steigende Zahl der Neuanstellungen belegt jedoch, dass Entscheidungsträger die Notwendigkeit von CMs in einer Zeit der “Massive Communities” zu erkennen beginnen. Aufstrebenden Startups sollten sich daher überlegen, ob der direkte Kontakt zu ihren Kunden nicht wichtiger ist als ein weiterer Mitarbeiter im oftmals sehr unpersönlichen Marketing.

16
Dezember 2008

Startup-Gründungen in Zeiten der Rezession

Interessanter Artikel von netzwertig.com zur Startup-Gründung in Zeiten der Rezession. :: Timing: Ist jetzt die beste Zeit ein Startup zu gründen?

16
Dezember 2008

Diary of a failed startup

Interessanter Artikel - für alle Startups und die, die davon träumen. ::

Diary of a failed Startup

16
Dezember 2008

10 Usability-Tipps

Ich gebe es zu, ich bin ein Usability-Freak. Ich erfreue mich am iPhone aufgrund der einfachen Bedienung und ich gerate in Verzücken wenn Webapplikationen mit einem guten Auge für Design und Nutzbarkeit erstellt wurden. Natürlich komme ich dann nicht umhin, auf den aktuellen Artikel des Smashing Magazines zu verweisen, welcher sich genau mit diesem Thema auseinander setzt.

10 Tipps führt der Autor auf. Keiner davon weltbewegend oder neu, jedoch ist mir bei meiner täglichen Arbeit schon häufiger aufgefallen, wie wenig selbst erfahrene Grafiker auf die kleinen, aber elementaren Details achten. Interessant ist es allemal. Sobald ich etwas mehr Zeit finde, werde ich hier auch das eine oder andere Buch zum Thema Usability Engineering und Interface Design vorstellen.

15
Dezember 2008

Facebook und der Nutzen der Apps und FB Connects

Martin Weigert von Netzwertig.com befasst sich in seinem aktuellen Artikel mit dem Ende des Hypes der Facebook-Applications und zieht ein recht ernüchterndes Fazit.

Nur rund 400 Applikationen können sich über mehr als 100.000 monatliche Benutzer freuen - weniger als ein Prozent aller Apps.”

Ein ernüchterndes, wenn auch nicht weiter verwunderliches Ergebnis des über ein Jahr lang andauernden Hypes. Die schiere Masse an Applikationen vermochte gegen Ende wohl nur noch den hart gesottenen Facebook Usern zu erfreuen. Ich, der ich mich als “Normaluser” bezeichnen würde, fühlte mich des öfteren gestört von der unglaublichen Masse an Einladungen, bei der ich nur schwer den Überblick behalten konnte.

Als neuen Stern am Facebook-Himmel sieht Martin Facebook Connect, wo ich ihm zweifellos zustimme. Für mich stellt sich jedoch weniger die Frage, was für Facebook und dessen Masse an internationalen Usern letzten Endes das nützlichere Werkzeug sein wird, um die Marktposition zu stärken. Vielmehr interessiert mich, in wie weit die Applikationen sowie Facebook Connect in Zukunft einen Nutzen für User im deutschen Raum generieren werden.

Dieser, sicherlich sehr eingeschränkten, Sichtweise liegt die Annahme zu Grunde, dass eine Vielzahl der Unternehmen in Deutschland auch gerade nur im deutschsprachigen Raum aktiv sind und somit einen klaren Fokus auf eben diese Nutzer legen wollen und müssen.

In wie weit haben also Facebook Applications und das neue Facebook Connect einen Einfluss auf Funktionen, Geschäftsmodelle oder Verfahrensweisen deutscher Unternehmen, wo doch die Nutzerzahl der deutschsprachigen Facebook-User neben lokalen Größen wie der VZ-Gruppe oder WKW zu vernachlässigen sind?

Ich persönliche sehe den Nutzen eher als gering an und fühle mich ein wenig an den Second Live-Hype erinnert. Einen wirklichen praktischen Nutzen sehe ich für lokal agierende Unternehmen nur bedingt. Dies liegt vor allem an der noch recht geringen Durchdringung des deutschen Marktes. Die deutsche Social-Network-Community konzentriert sich immernoch auf Lokalgrößten wie StudiVZ oder Wer-kennt-wen.de und wird dort sicherlich auch noch eine Weile bleiben. Nicht umsonst bemühte sich Facebook um eine Übernahme der VZ-Gruppe.

Zu diesem Zeitpunkt kann also der abflauende Hype um die Facebook Applications den meisten Unternehmen im deutschen Raum relativ egal sein. Nur Unternehmen mit einer stark internationalen Ausrichtung könnten von Facebook Applications oder auch Facebook Connect profitieren. Eine Entwicklung für das iPhone oder Andriod halte ich jedoch ebenfalls nur in bestimmten Situationen für sinnvoll. Gerade junge Startups sollten sich hier meiner Meinung nach eher auf die Ausarbeitung ihrer Hauptfeatures konzentrieren als auf “Nice to have”-Features wie iPhone- oder Andriod-Applications zu setzen, es sei denn ihr Modell zielt klar auf den mobilen Sektor. Gleiches gilt, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt für eine Implementierung von Facebook Connect.

Einen wirklichen, wenn auch indirekten, Nutzen für die deutschsprachigen User sehe ich jedoch vor allem in einem Punkt. Facebook hat es geschafft durch Facebook Connect ein Wettrennen zwischen den Big Playern des Webs in Gang zu setzen, welches letzten Endes auch dem “lokalen” User zu Gute kommen wird. Nicht jeder gehört zu den Globetrottern des neuen Webs, aber zum Glück werden neue Entwicklungen nicht vor der Landesgrenze halt machen und somit, wenn auch mit Verspätung, den “normalen” Nutzer erreichen. Und nicht umsonnst nennen einige diese ersten Ansätze von Data Portability und dem beginnenden Wegfall der “walled gardens” schon das Web3.0. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich diese Entwicklung langfristig auf aktuelle und zukünftige Webapplikationen auswirken wird.

15
Dezember 2008

100 brauchbare Wordpress Themes

Passend zum Thema der Blogerstellung möchte ich hier auf eine gute Sammlung von Wordpress-Themes hinweisen. Smashingmagazine.com gehört zu meinen zentralen Anlaufstellen, wenn es um das Thema Design geht. Für alle, die einen neuen Blog aufsetzen, oder ihrem bestehenden Blog ein neues Design schenken möchten, sei dies Sammlung ans Herz gelegt, auch wenn die Sammlung schon etwas älter ist.

15
Dezember 2008

Erste Schritte…

Die ersten Schritte sind immer mit einer gewissen Euphorie verbunden, und auch bei der Erstellung eines neuen Blogs bleibt man davon nicht verschont.  Ein neues Wordpress in der Version 2.7 ist eingerichtet, ein passendes Theme ist gefunden, erste Plugins wurden installiert. Soweit so gut. Nun gilt es, den Blog mit Leben zu füllen.

Im Laufe der nächsten Wochen und Monate werde ich mich verstärkt mit dem Thema Internet-Ökonomie, Technologie sowie Entrepreneurship, sprich dem Unternehmertum speziell im Bereich Web-Startups auseinander setzen. Ich habe dabei kein fertiges Konzept, um den Blog thematisch abzugrenzen, sondern befasse mich mit Themen, die mich beruflich oder privat interessieren. Ich werde also sicherlich nicht nur bei den oben genannten Themen bleiben.

Ich freue mich auf eine interessante Zeit, hoffe auf angeregte Diskussionen und Feedback und Kritik. Auf ein spannendes Jahr 2009 ;)

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